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Projekte von Senioren – ein Baustein im Generationendialog

Die Begründung für eine „geliehene Oma" oder die Frage – warum Senioren kleine Projekte für die „Kleinen" organisieren?

Über Dreiviertel (genau 78 %) der über 65-jährigen sind Großeltern. Aufgrund der wachsenden Lebenserwartung wird es in Deutschland mehr Menschen geben als je zuvor, die in der Großelternphase leben und die lange Zeit daran teilhaben werden, wie ihre Enkel aufwachsen. Im Durchschnitt ergeben sich für die jüngeren Großväter etwas 15 bis 25 gemeinsame Jahre mit ihren Enkeln. Für die Großmütter , die nicht nur in einem früheren Alter als ihre Männer Enkel bekommen, sondern zu dem auch eine höhere Lebenserwartung haben, beträgt die Zeit der Teilhabe 20 bis 30 Jahre. Was zur ersten Schlussfolgerung führt:

Die Großelternphase bietet ein großes Potential an Erfahrungen, Wissen und praktischen Können – das es für die Enkel zu nutzen gilt.

In der Mehrzahl wohnen die Großeltern von ihren Kindern (den Müttern und Väter der Enkel) und damit auch von ihren Enkeln getrennt. Nur 4% wohnen mit Kindern und Enkeln zusammen. Die deutliche Umkehr früherer Lebens- und Wohnverhältnisse hat mit der dynamischen industriellen Entwicklung zu tun. Vom bäuerlich-handwerklichem Dorfleben ( ... alles unter einem Dach), über die industrielle Fertigung in großen Fabriken bis hin zur digital-vernetzten Produktions- und Dienstleitungsgesellschaft, nahm die Trennung von Wohnung und Arbeitsplatz eine dynamische Entwicklung. Zwischen Großeltern, ihren Kindern und Enkeln liegen oftmals große räumliche Distanzen, die eine Pflege familiärer Beziehungen erschweren. Das provoziert die Frage: Müssen es die „verwandschaftlichen Bande" sein, die Menschen verbinden? Können auch Freundschaften, Partnerschaften und gleiche Interessen die Basis für gute Beziehungen sein. Daraus folgt:

Wohnen die Großeltern und Enkel nicht vor Ort – aus welchen Gründen auch immer – so können sie sich auch einen „Wunschenkel" besorgen. Sie können zum Beispiel „Förderpate" oder „Wunschoma" werden, bei den Hausaufgaben helfen, ... oder einfach einmal da sein, wenn Vater oder Mutter nicht da sein können.

Lernen können die Enkel von den Großeltern zum einen unmittelbar nützliche Dinge wie Rad fahren, Stricken und Kuchen backen, aber auch bestimmte Verhaltensweisen und Lebenseinstellungen. Bei Konflikten mit den Eltern ergibt sich die Möglichkeiten Bündnispartner zu gewinnen oder Rat zu holen. Von den inzwischen „erwachsenen Eltern", die einmal Konflikte mit mit ihrer Mutter oder Vater hatten, berichten deshalb immerhin noch 60% über ein sehr enges Verhältnis zu den Großeltern in dieser Zeit. Damit trägt die großmütterliche oder großväterliche „Lebensberatung" auch zur besseren Bewältigung von Problemsituation bei. Senioren können eine „Anlagestelle" sein. Und wenn keine Probleme vorhanden sind, gibt es immer noch die Möglichkeit schöne, spannende, gemeinsame Erlebnisse zu haben. Daraus folgt die dritte Erkenntnis:

Großeltern und Wunschgroßeltern werden benötigt, als Helfer für kleine Forscher, als Schülerpaten, als Gesprächspartner und als „Mitentdecker". Gemeinsame Projekte sind somit die Basis für einen gelingenden Dialog der Generationen.

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