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Geburtsanzeige

Zuständig für die Geburtsbeurkundung ist das Standesamt, in dessen Bezirk Ihr Kind geboren ist. Auf den Wohnort der Eltern kommt es dabei nicht an.


Ist Ihr Kind in Büdingen geboren, ist das Standesamt Büdingen in der Eberhard-Bauner-Allee 16 zuständig.


Die Geburt muss innerhalb einer Woche beim zuständigen Standesamt angezeigt werden. Sie erhalten dafür eine sogenannte Geburtsanzeige von Ihrer Krankenhausverwaltung. Sind die Eltern verheiratet oder haben sie das gemeinsame Sorgerecht durch eine sogenannnte Sorgerechtserklärung, müssen beide Eltern die Geburtsanzeige unterschreiben, in den anderen Fällen ist die Unterschrift der Mutter ausreichend.


Welche Unterlagen zusätzlich beim Standesamt einzureichen sind, ist je nach Familienstand und Staatsangehörigkeit der Eltern sehr unterschiedlich. Ihr Standesamt erteilen dazu gern Auskunft.


Nach der Beurkundung der Geburt erhalten Sie vom Standesamt folgende Unterlagen:


  • Geburtsurkunde für das Stammbuch der Familie (Gebühr: 11,- EUR)
  • ggf. Internationale Geburtsurkunde für die Anmeldung eines ausländischen Kindes bei der jeweiligen Auslandsvertretung (Gebühr:11,- EUR)
  • Bescheinigung über die Geburt zur Beantragung der Mutterschaftshilfe
  • Bescheinigung über die Geburt zur Beantragung von Erziehungsgeld
  • Bescheinigung über die Geburt zur Beantragung von Kindergeld
  • Bescheinigung über die Geburt für religiöse Zwecke (Taufe)

Familienname eines deutschen Kindes

Ein deutsches Kind, dessen Eltern miteinander verheiratet sind, erhält den Ehenamen seiner Eltern als Geburtsnamen. Führen die Eltern keinen Ehenamen, so müssen sie einen der beiden Familiennamen zum Geburtsnamen ihres Kindes bestimmen. Diese Bestimmung gilt auch für alle weiteren Kinder.


Sind die Eltern nicht miteinander verheiratet und hat die Mutter das alleinige Sorgerecht, erhält das Kind den Familienamen der Mutter, den sie zum Zeitpunkt der Geburt trägt. Die Mutter kann jedoch auch dem Kind den Familiennamen des nicht sorgeberechtigten Vaters erteilen. Die Namenserteilung setzt die Einwilligung des Vaters voraus.


Wenn die nicht miteinander verheirateten Eltern ein gemeinsames Sorgerecht begründet haben sollten, bestimmen beide Eltern einen ihrer beiden Familiennamen zum Geburtsnamen ihres Kindes. Auch diese Bestimmung gilt für alle weiteren Kinder.


Familienname eines ausländischen Kindes

Der Name des Kindes unterliegt grundsätzlich dem Recht des Staates, dem es angehört. Das Standesamt trägt bei der Geburtsbeurkundung also den Familiennamen ein, den das Kind nach dem Recht des betreffenden ausländischen Staates erhält.


Ist ein Elternteil oder sind beide Eltern ausländische Staatsangehörige, können die sorgeberechtigten Elternteile bestimmen, dass das Kind seinen Namen nach dem Recht des Staates erhält, dem ein Elternteil angehört. Hat mindestens ein Elternteil seinen Aufenthalt in Deutschland, so kann auch deutsches Namensrecht gewählt werden.


Nach dem neuen Staatsangehörigkeitsrecht erwirbt ein Kind ausländischer Eltern unter bestimmten Voraussetzungen mit seiner Geburt die deutsche Staatsangehörigkeit. Für diese Kinder ist grundsätzlich deutsches Namensrecht (s.o.) anzuwenden.


Bitte erkundigen Sie sich im Einzelfall beim Standesamt.


Vorname des Kindes

Auch der Erwerb der Vornamen eines Kindes richtet sich grundsätzlich nach dem Recht des Staates, dem es angehört.


Grundsätzlich steht das Recht, dem Kind Vornamen zu erteilen, den sorgeberechtigten Elternteilen zu. Ist nur ein Elternteil Inhaber der elterlichen Sorge, so kann nur dieser dem Kind einen oder mehrere Vornamen erteilen.


Bezeichnungen, die ihrem Wesen nach keine Vornamen sind oder Namen, die dem Wohl des Kindes widersprechen, dürfen nicht gewählt werden. Mehrere Vornamen können zu einem Vornamen verbunden werden (z. B. Lisa-Marie). Auch die Verwendung einer gebräuchlichen Kurzform eines Vornamens ist zulässig (z. B. Tina). Die Schreibweise richtet sich grundsätzlich nach den allgemeinen Regeln der Rechtschreibung.


Für Jungen sind nur männliche Vornamen, für Mädchen nur weibliche Vornamen zulässig. Einzige Ausnahme ist der Vorname Maria, der auch Jungen neben einem oder mehreren eindeutig männlichen Vornamen beigelegt werden kann.
Ist ein gewünschter Vorname nicht eindeutig geschlechtsspezifisch (z. B. Kai oder Kim), ist die Wahl mindestens eines weiteren geschlechtsspezifischen Vornamens verpflichtend.


Bitte erkundigen Sie sich frühzeitig , wenn Sie sich nicht sicher sind, ob der von Ihnen gewünschte Vorname standesamtlich eingetragen werden kann.


Anerkennung der Vaterschaft

Wenn Sie nicht verheiratet sind, kann der Vater nur in das Geburtenbuch eingetragen werden, wenn die Vaterschaft formell anerkannt worden ist. Dies kann auch schon vor der Geburt erfolgen. Die Vaterschaft kann beim Standesamt, beim Jugendamt oder bei einem Notar anerkannt werden; die Mutter des Kindes muss der Vaterschaftsanerkennung persönlich zustimmen.

Bürgerbüro

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Do: 07:30 - 17:30 Uhr
Fr: 07:30 - 12:30 Uhr

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Telefonkontakt Bürgerbüro

Eberhard-Bauner-Allee 16, 63654 Büdingen

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